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Unser MelangeABC dient dazu bemerkenswerte Betrachtungen, Anmerkungen, Ein- und Ausblicke über Nachhaltigkeit & Beratung, Organisationen & Kommunikation - und was fiele nicht darunter in unserer durchorganisierten, um Nachhaltigkeit ringenden Welt - zu sammeln und auszutauschen. Es ist nie fertig, sondern ein konstantes Work in Progress. Dies ist erst der Anfang! Beiträge unserer KooperationspartnerInnen und FreundInnen sind willkommen! Im Falle dieses Falles bitte ein Mail an schrader@melangeC.at

Hierarchie

Anscheindend konstitutives Merkmal von Organisationen. Bringt grosse Vorteile mit sich (man kann Entscheidungen nach oben delegieren und hat dann wahlweise Zeit zu arbeiten oder den nächsten Familienurlaub zu organisieren) allerdings auch grosse Nachteile (Verantwortung wird herumgeschoben, Entscheidungen werden weit weg vom Ort des Geschehens getroffen, erzeugt tendentiell Dienst nach Vorschrift.

Eine ganze Reihe sehr erfolgreicher Unternehmen operiert inzwischen effektiv mit Organisationsformen, in denen die klassische Hierarchie sehr reduziert ist. Der Umgang mit Hierarchie ist jedenfalls entscheidend für die Effektivität und die Nutzung der Potentiale, die in der Organisation angelegt sind. (os)

Ideale Intervention

Selten korrekt angwendet, niemals richtig interpretiert. Der Kontext entscheidet darüber wie Veränderung wahrgenommen werden will. Das Instrument selbst definiert keinen Wirkungsgrad, keine Effizienz oder dergleichen... Change ist eine Wahrnehmungsfrage. Mal leise, mal lauter. Ein organisationales Lächeln kann jedoch ein verlässlicher Hinweis sein, dass Veränderung gelingen kann. (hr)

Kommunikation

Wenn des Lateinischen Mächtige von "communicare" gesprochen haben, meinten sie damit, etwas mitteilen zu wollen, also etwas mit jemandem zu teilen. Kommunikation bedeutet folglich Austausch. Austausch von Wissen, von Freude, von Ängsten, von Banalem wie Hochgeistigem.

Als besondere Form der Kommunikation hat sich die Katastrophen-Kommunikation manifestiert. Ökologisch gesehen schlug ihre Geburtsstunde am 16. Juni 1962, als "The New Yorker" mit einer zusammenfassenden Vorab-Veröffentlichung von Rachel Carsons "Der stumme Frühling" begann. Seither findet eine Umweltkatastrophe nach der anderen Eingang in den öffentlichen, vor allem medialen Diskurs. Das ist gut und wichtig. Weniger gut allerdings kommt an, wenn jede neue Katastrophe auf 5 vor 12 datiert wird. Irgendwann fragen sich die Adressaten, ob denn nicht die Uhr stehen geblieben sei.

Wir aber brauchen eine Kommunikation, die zum Handeln ermutigt und befähigt. Und die beginnt jeden Tag von Neuem um 00:00 Uhr.(ws)

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