Zukunft entwerfen

Wir leben in Zeiten der Umbrüche.

Der Klimawandel verändert die Art und den Zugriff auf lebenswichtige Ressourcen und beeinflusst damit die Wirtschafts- und Lebensräume der unterschiedlichen Kontinente mit ihren Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen.

Internet und weltweit verfügbare social networks streuen Bilder von Lebensalternativen in nationale politische Diskurse und verstärken Autonomie- und Demokratiebestrebungen dort, wo diese noch vor wenigen Monaten undenkbar schienen.

Brüche und Turbulenzen gehören heute zu unserem Alltag: Also warum nicht Unsicherheit und Ratlosigkeit zu unseren Helfern machen?

Strategieentwicklung
Wir alle – Personen, Teams, Organisationen, Regionen, Staaten – können nicht ohne positive Bilder von Zukunft leben. Sie öffnen unseren Blick auf den Horizont und inspirieren uns mit ihrer Kraft dazu, kreative Lösungen jenseits ausgetretener Pfade zu finden und dabei unerwartete Kräfte zu mobilisieren.

Systemische Strategieentwicklung und regionale sowie nationale Foresightprozesse nehmen das Bedürfnis nach Orientierung und „informierter Entscheidungsfindung“ ernst und „auf“ – ohne sich dabei auf das Versprechen fiktiver Scheinsicherheiten von Forecasts und Prognosen zu beschränken.

Nachhaltig wirksam werden Strategieprozesse erst durch ihre Übersetzung in konkrete Neu-Regulierungen, Strukturen und Prozesse: Als „Hintergrund-Folie“ erschaffen sie ein Set an Entscheidungsparametern, das mittel- und kurzfristig angelegte Programme, Roadmaps, Projekte, Action Plans neu ausrichten hilft und dabei zugleich in ein größeres Ganzes einbettet. Jede Maßnahme weist durch ihren Kontext damit immer zugleich über sich selbst hinaus auf dieses "große Ganze" attraktiver Zukunftsoptionen. :
Innovation
Gerade das Verlassen der Sicherheiten und der Schritt in die Grauzonen zwischen sozialen Systemen, Kulturen und Glaubenssätzen eröffnet Innovationsakteuren einen Kreativitätsraum – der jenseits von Angst, Aggression und Partialinteressen Attraktiv-Neues mühelos entstehen lässt.

Dazu ist die Versöhnung zwischen den derzeit vorherrschenden Innovationsparadigmen „Technology Push“ und „Market Pull“ nötig, so dass die Potentiale beider Zugänge genutzt und durch weitere Aspekte des „Prozessierens von Innovationen“ verknüpft werden können. Sonst drohen interne Machtkämpfe, Blockaden und Rückgang von Innovationsfähigkeit.
Dafür eignet sich der Systemansatz: der Ort des Beschreibens wechselt von „aus dem Blickwinkel einer Organisation“ zu „im gesellschaftlichen Kontext von Wirtschaft – Forschung – Politik“.

Was werden die nächsten Schritte sein? Lassen wir uns überraschen…

Leistungen

Wir, das Team von MelangeC unterstützen Organisationen bei der Entwicklung ihrer maßgeschneiderten „Navigationssysteme“ und Innovationsprozesse. Das Hereinholen relevanter Stakeholder und Partner in diese Entwicklungsprozesse ermöglicht das Wahrnehmen neuartiger Treiber und Trends. Der Umgang mit Unsicherheit wird Kernkomponente des Erfolgs der von uns beratenen Organisationen.

Systemische Strategieentwicklung
Systemische Strategieentwicklung zielt auf einen Organisationsumbau bei laufendem Motor ab.

In einem ersten Schritt wird eine gemeinsame Wahrnehmung der Ausgangssituation hergestellt (Branchendynamik, Wettbewerbsanalyse, Marktsituation, Kundenzufriedenheit, Trendanalyse etc.). Das gemeinsame „Abheben“ in eine attraktive Zukunft (z.B. future search / Zukunftskonferenz) bringt allen Stakeholdern neue Perspektiven im Identifizieren eigener Kernkompetenzen sowie Stärken und Schwächen in Bezug auf die ersehnte erfolgreiche Zukunft.

Das Entwickeln strategischer Optionen mündet dann in eine „Rüttelstrecke“ ein, in der die Optionen evaluiert und in den Prozess übergeführt werden. Eine Zusammenfassung der Grundstrategie hilft den Entscheidungsträgern, die Grundausrichtungen bei allen Folgeentscheidungen im Blick zu behalten und dafür zu sorgen, dass diese Orientierungen innerhalb der Organisation nicht vergessen werden.
Foresightprozesse für Sektoren und Organisationen
In Kooperation mit dem AIT / Foresight und Policy Development bietet MelangeC Foresightprozesse für Unternehmen oder Unternehmensnetzwerke / Cluster an. Dabei macht MelangeC das fundierte Wissen außeruniversitärer Forscher im Bereich europäischer Zukunftsstudien der Wirtschaft zugänglich.

Foresightprozesse beginnen mit der Analyse externer Faktoren sowie beobachtbarer Trends und Trendbrüche, die nach dem Kreativ Prozess der „Story Line“ Entwicklung zu zu Rahmenszenarien verdichtet werden. In einem darauf folgenden Schritt entwickeln die Stakeholder aus einer zeitlich weit in der Zukunft liegenden Perspektive (20 – 40 Jahre) normative Bilder einer besseren Zukunft – sowohl auf einer qualitativen als auch quantitativen Ebene.

In einem letzten Schritt werden dann die Zielkonflikte aus den Rahmenszenarien und der quantitativen Vision für das Definieren von z.B. alternativen (z.B.) Technologie-Roadmaps genutzt. Diese stellen dann die notwendige Informationsbasis für strategische Entscheidungen von Organisationen bzw. Sektoren/ Leistungsverbünden dar und bilden die Grundlage für das Ausformulieren konkreter Maßnahmenkataloge und Aktionspläne.
Maßgeschneidertes Entwickeln von Zukünften
Dafür eignen sich Großgruppenformate wie die „Zukunftskonferenz“, „Real Time Strategic Change“, „Zukunftsdialoge“ und maßgeschneiderte Settings, die „Open Space“ und „World Cafe“ Elemente nutzen.
Communities of Innovative Practice
Für das Implementieren neuartiger Routinen, Prozesse, Innovationsprojekte, Technologien eignen sich Formate des Wissensmanagements wie z.B. „communities of practice“, wo wechselseitiges Lernen relevanter interner und externer Akteure in Bezug auf ein bestimmtes Thema angestoßen und über Kontextsteuerung begleitet werden.

Innovationsverantwortliche brauchen kreative, „störende“ Ideen, aber auch intelligente Strategien, um diese Ideen gemeinsam mit anderen so umsetzbar zu machen und zu implementieren, dass sie von der Organisation als bereichernde (im Sinne der Vielfalt und des Geldes) – und nicht als nur störende – Irritation erlebt werden. Communities of Practice bieten einen erprobten Rahmen für gemeinsame Lern- und Umsetzungsprozesse von Verantwortlichen des Managements und unterschiedlicher Fachdisziplinen.
Innovationsprozesse
In Kooperation mit dem AIT / Foresight und Policy Development und dem österreichischen Ökologieinsitut bietet MelangeC Innovationsprozesse für Unternehmen oder Unternehmensnetzwerke / Cluster an. Dabei macht MelangeC fundiertes Wissen aus Forschung und Lehre im Rahmen von OE Prozessen der Wirtschaft zugänglich. Alle beteiligten Partner wollen gemeinsam zu neuen Impulsen in die Innovationslandschaft der österreichischen KMU Landschaft beitragen.

Aktuelle Beispiele

CIP - Community of Innovative Practice
ist eine Runde von Managerinnen und Managern sowie Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und NGOs, die in ihrer jeweiligen Organisation mit dem Initiieren, Gestalten und Unterstützen von innovativen Prozessen und dem Entwickeln radikaler Innovationen betraut sind.
Innovationsnetzwerk Swarovski
Das eigeninitiativ entstandene und von uns begleitete Innovationsnetzwerk des mittleren Managements bei SWAROVSKI kompensiert dysfunktionale Schnittstellen zwischen F&E, Produktmanagement, Marketing etc. Es hat sich im Zuge der jährlichen Umstrukturierungen zusätzlich zu einem Stabilitäts- und Orientierungsfaktor in allen Fragen des Innovierens herauskristallisiert.
Neue Ideen brauchen Vertrauen, Begeisterung und Flexibilität - ohne neuen Ideen hilft auch das beste „Stage Gate Model“ nichts.
Case Study SAG
Die Case Study SAG (Innovationsprozess des AIT) kann als Beispiel dafür gesehen werden, wie konsequent stark limitierte Fragen nach „Produktinnovationen“ zur Verbesserung von Kommunikationen zwischen Führungsebenen und funktionalen Abteilungen führen müssen, um für neue Produktlinien hilfreiche interne Informations-, Entscheidungs- und Implementierungswege schaffen zu können. Ohne „Repetition“ kein nachhaltiges Verankern von „Innovationen“ in Organisationen.
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